Insight & Outlook


Ambiente in Frankfurt Februar 2020

Liebe IWAP-Mitglieder,

wir sind in der Hälfte des Jahres 2020 angekommen! Das Jahr, das uns die 20er-Jahre der neuen Dekade vergolden sollte. Soviel Zuversicht zu Beginn des Jahres. Und nun? Ein unsichtbares Virus hat uns zurückgeworfen auf ... - ja, auf was eigentlich? Wir waren physically distanced, aber gleichzeitig haben wir uns auf die Gemeinschaft besonnen. Weil alle davon gleichzeitig und gleichmäßig betroffen waren und auch immer noch sind.

Jetzt ist Sommer, hurra!!, und es geht allmählich in kleinen Schrittchen zurück. Oder voran? Wollen wir überhaupt die prä-coronale Normalität zurück? Und was können wir Mitglieder des IWAP tun? Wir sollten alle sehr viel von Wohn- und Architektur-Psychologie sprechen und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen. Denn unsere Lebens-Räume sind die Orte, an die wir uns bei Krisen eben auch zurückziehen können, wollen und müssen. Machen wir es also uns und anderen schön daheim: heimelig, behaglich und wohltuend.

Alle haben die IWAP-Broschüren erhalten und sie sollten es uns leicht machen, das Thema weiter in die Welt zu bringen. Für alle nochmal zu Erinnerung: auf der Rückseite der Kurz- als auch auf der Langversion gibt es ein freies Feld. Das wurde für die Stempel oder Aufkleber der IWAP-Mitglieder vorgesehen. Also bitte - fleißig verteilen und gern mit dem Hinweis: überreicht durch ....

 

Wir wünschen allen einen schönen Sommer! Bleibt aufmerksam und gesund!

FORMLAND spring fair, Dänemark

Schon die Anreise ist "hygge". Ich fahre am Sonnabend früh aus Hamburg raus, das Wetter ist noch trüb und regnerisch, aber mein kleines Auto schnurrt. Und dann bin ich auf der A7 nach Norden. Zum Glück ist noch nicht so viel Verkehr und als ich die Grenze passiere, bin ich sofort entspannt. Hier wird nicht gerast.

Das Wetter klart auf und das Land liegt verschlafen da, nur hin und wieder sieht man ein kleines Haus. Es heißt hier "Außenkante-Dänemark", sagen die Dänen selbst, so werde ich später aufgeklärt.

Und ich sehe bereits viele Zugvögel, die schon wieder auf dem Rückweg nach Norden sind. Dabei ist es noch Anfang Februar und wir hatten noch nicht einmal einen "richtigen" Winter. Man versteht sofort, was es mit "hygge" auf sich haben muss. Es gibt einfach keinen Stress! Nur in Herning führt mich mein Navy nicht richtig und ich cruise orientierungslos herum. Schließlich finde ich es doch und parke mein Auto auf dem Parkplatz Vardevej. Der Sprecher meines Navys hatte immerzu "Waddevei" gesagt ... Ich freue mich auf die Messe und in Dänemark zu sein.

Auf der Messe dann treffe ich mich am vereinbarten Ort mit Inken Henze. Sie ist die Botschafterin der Formland-Messe für Deutschland (www.inkenhenze.de). Ich mache eine kleine smørrebrød- und Kaffeepause und dann bekomme ich eine persönliche geführte Tour über die Messe. Sie führt mich zu neuen Ausstellern, zeigt mir neue Produkte und führt mich mit für mich interessanten Menschen zusammen. Das ist schon toll. Dann trennen wir uns und ich laufe allein los.

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blickfang Hamburg

Nach den großen Messen IMM Köln und Maison&Objet Paris ist die blickfang immer etwas Besonderes. Einmal wohne ich in Hamburg, es ist sozusagen ein Heimspiel. Und dann finden sich hier heimische Designer und handicrafts. Auch in diesem Jahr war ich beim Presse-Rundgang am 24. Januar 2020 mit dabei. Wieder in den Deichtorhallen, die schon für sich sehr designig und einladend sind.

https://www.deichtorhallen.de/hallef%C3%BCraktuellekunst

 

Auch in diesem Jahr wurden wir wieder sehr freundlich von Carmen Fischer und Verena Müller, den Organisatorinnen, begrüßt und willkommen geheißen. Sie führten uns vor der offiziellen Eröffnung durch die Hallen und zeigten uns Besonderheiten. Danach gab es

zum Lunch ein paar Brötchen und ein Glas Cremant. Das fand in der Schwiiz Lounge statt. Die Schweiz ist dieses Jahr Gastgeberland und es gab auch einige Aussteller aus der Schweiz. Während der Pause gab es ausreichend Zeit zum Netzwerken und netten Gesprächen untereinander. Danach konnten wir alle unserer Wege gehen und in aller Ruhe Stand für Stand besuchen. Es ist großartig, diese Messe "blickfang" in Hamburg, meiner Stadt !!, zu haben. 

Foto: Erika Mierow

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soft work? Vitra versucht eine Erklärung

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Haus & Objekt .... Maison&Objet ohlala

Nach nur einem Tag Pause zuhause nach der IMM Köln geht es gleich weiter zur Messe nach Frankreich. Paris genauer. Noch genauer zur Maison&Objet. Es ist so easy - von Hamburg nach Paris und zurück. Ich wohne nicht weit vom airport in Hamburg, und in Paris ist man auch innerhalb von nur 15 Minuten auf dem Messegelände. Wenn man nicht die Zeit des Wartens beim Boarding hätte, wäre ich ruckzuck da. Es ist eine wirklich gute Verbindung; morgens hin und abends zurück.  Ja, ich weiß, fliegen ..? Nun, ich verzichte immerhin auf private Flüge, und dieser hier ist für die Ausübung meiner Profession nötig. Ich bin also bereits vor Öffnung der Messe auf dem Gelände und schaue erstmal auf den Plan. Was will ich - und was muss ich sehen? Den ganzen Tag habe ich Zeit, aber die Messe ist auch riesengroß. Was ich auch nicht unerwähnt lassen möchte, ist die Fülle an Personal auf der Messe. Überall sind Ordner.innen und hilfsbereite Messe-Mitarbeiter.innen. Es ist alles super organisiert und alles geht wunderbar flott voran! Und dabei sind sie auch noch wirklich freundlich.

Nach einem Café créme geht es los: ich starte in Halle 4/Home Accessoiries. Wie auf jeder Konsumgütermesse sind die großen Firmen mit riesigen Ständen hier, aber ich sehe auch sehr viele kleine und vor allen Dingen internationale Anbieter. Bei vielen dieser kleineren Ausstellern finden sich sehr viele schöne Artikel, die eine kleine Besonderheit haben. Hier eine kleine Auswahl:

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Everything goes .... Eindrücke von der imm Cologne 2020

Imm Cologne - mein Besuch in den Hallen am Freitag und Samstag. Wie immer - ist dies die Messe zu Beginn des Jahres und damit auch richtungsweisend für das ganze Jahr und deshalb für mich immer ein highlight. Zum Ende des vergangenen Jahres zeigen sich Neuigkeiten nicht mehr. Und hier finde ich eben die Neuheiten und "auf einem Haufen". Die Messe und die gezeigten Ideen verleihen mir auch frischen Schwung und ich laufe motiviert durch die Hallen und Gänge.

Seit gestern - dem 19. Januar 2020 - hat die Messe seine Eingänge wieder geschlossen und gefühlt muss es ein guter Erfolg gewesen sein.

 

Was gab es also zu sehen? Es gibt nicht den einen Trend; irgendwie ist alles erlaubt und möglich!! Es gab viele Besucher, viele Aussteller, die Besonderheit "Das Haus - Interiors on stage!" Möbel, natürlich!!, viele Einrichtungsmöglichkeiten, Bäder, Betten, Beleuchtung,  junges Design in den Hallen "Pure" und beim Design-Fest, und es gab auch viele interessante Vorträge.

 

Hier:  "Das Haus" - gestaltet von dem spanischen Designteam MUT

Fotos: Erika Mierow

 

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outlook to the 20th century

Wie immer zu Beginn eines neuen Jahres fragen sich viele, was es wohl für Neuigkeiten geben wird. Wer bestimmt die Trends und wer sagt sie voraus? Viele Menschen sind mit der Frage unterwegs und sehen ganz bewusst hin und nehmen wahr. So mache ich es auch. Demnächst starten wieder die vielen richtungsweisenden Messen und dort wird man einiges erkennen können. Welche Messen das sind, werde ich weiter unten noch nennen.

Das amerikanische Unternehmen Pantone hat immerhin noch im alten Jahr 2019 die Farbe "Classic Blue 19-4052" für dieses neue Jahr vorausgesagt. Man findet die Farbe bereits und sie wird sicher durch diese Bekanntgabe nochmal einen Schwung erleben.

 

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Buch von Prof. Teunen "Wo die Seele singt" und was die Wohnpsychologie dazu meint

 

vitra. Hamburg hatte eingeladen. November-Blues, aber in dem

showroom von vitra. kann einem ja nur das Herz aufgehen. Und dann

noch der Anlass der Einladung: Vorstellung des neuen Buches von Prof.

Jan Teunen - Titel: "wo die Seele singt".

Für jemanden wie mich war das die perfekte Mischung aus Trends, Design und Wohn-Psychologie.

Und ich kann vitra. (www.vitra.com) zu deren Mission Statement (Foto) nur meine volle Zustimmung geben: Ja!! Unsere Umgebung prägt unsere Gedanken, Gefühle und trägt bei einer guten und ausgewogenen Gestaltung bzw. Stimulanz auch zur Kreativität bei. Und sorgt bestenfalls auch zu unserer Regeneration und Erholung. Wir von der Wohn- und Architekturpsychologie haben uns darauf - und auf noch viele andere Faktoren mehr - spezialisiert. Informationen hierzu gern bei mir (e.mierow@iwap.institute) oder beim Institut für Wohn- und Architekturpsychologie = IWAP (www.iwap.eu).

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Zukunft Arbeit - New work

 

Das Magazin md für Interior/Design/Architecture der Konradi Medien GmbH mit Sitz bei Stuttgart veranstaltet gelegentlich Fachveranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen. Diesmal, am 12. September 2019, fand in Stuttgart im architektonisch interessanten Hospitalhof die Veranstaltung zum Thema ZUKUNFT OFFICE statt. Ich hatte mich angemeldet, einen Platz bekommen und war von Hamburg aus morgens um 7Uhr direkt dorthin gefahren.

 

Zunächst einmal hat mich der Veranstaltungsort sehr beindruckt. Ich persönlich mag es sehr, wenn alte Gebäude oder Traditionen mit Neuem zu einem guten Gesamtergebnis zusammengefügt werden, so dass es stimmig ist. Wer etwas mehr darüber wissen möchte, hier die website: https://www.hospitalhof.de/ueber-uns/architekturkonzept/

 

 

Die Vorträge fanden in dem schön gestalteten Paul-Lechler-Saal statt.

 

 

Also nun: Thema ZUKUNFT OFFICE oder ARBEIT …..

 

Eintreffen ab 16Uhr, Kaffeetrinken und Netzwerken. Start um 17Uhr. Frau Susanne Tamborini, Chefredakteurin, begrüßte die Gäste und stellte dann jeweils die Referenten vor. Fünf Vorträge waren vorgesehen.

Im ersten ging es um Materialien, die eingesetzt werden. Beispiele wurden genannt: Sperrholzwände aus Birkenholz, Stampflehm, Glas, Holz, Stein. Nachhaltig soll es vielfach schon sein, kommunikativ, wohlfühlen soll man sich dort (!!), auf Akustik wird geachtet, matte Oberflächen, wohngesunde Farben. Auch Freizeit-Situationen werden berücksichtigt.

Der zweite Vortrag wurde von einer Unternehmensberaterin gehalten. Firmen, die ihre Büroräume umgestalten wollen, zählen zu den Kunden. Interessant hier: sie beziehen bereits in die Planung Mitarbeiter mit ein und überlassen das Umgestalten nicht nur dem Management.

 

Wie wichtig das richtige Licht am Arbeitsplatz ist, wurde in dem Vortrag von Jonathan Brune von LUCTRA brand vorgestellt. Nachfolgend ein Foto der Folie über Vor- und Nachteile im Vergleich.

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